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Eine gewollte "Wohnkrise"?

Momentan liest man viel über die steigenden Wohn- und Nebenkosten. Das Wohnen wird teurer und frisst einen grossen Teil unseres nur noch langsam wachsenden Wohlstandes gleich wieder weg. So sind die Kosten für Wohnen, Heizen und Energie seit 2006 um 28% gestiegen. Eigentumswohnungen waren 2022 gemäss Wüest & Partner 54% teuerer als 2010. Steigende Wohnkosten bergen ein beträchtliches soziales Sprengpotenzial und für die Lebensqualität in der Schweiz ist es entscheidend, dass sich dieser Trend nicht verstetigt.



Die steigenden Wohnkosten werden durch die Politik verursacht. Immer neue Vorschriften erhöhen die Baukosten. Gleichzeitig wird immer weniger Land eingezont und dort wo eingezont wird, bestehen oft Gebote zum verdichteten Bauen. Das kommt jedoch dem Bedürfnis der meisten jungen Familien, nämlich jenem nach einem Einfamilienhaus, nicht nach. Dem gegenüber steht eine steigende Nachfrage nach Wohnraum, getrieben durch ein Bevölkerungswachstum das hauptsächlich auf Zuwanderung beruht. Verschärft wird die Situation in den letzten Jahren noch durch Gemeinden und Kantone, die auf der Suche nach Unterkünften für Asylsuchende, ebenfalls um Wohnraum bieten. In Windisch führte das dazu, dass 50 Personen aus ihren günstigen Wohnungen ausziehen mussten und der Kanton jetzt Asylsuchende darin unterbringt. Kein Wunder also befinden wir uns in einer «Wohnkrise», wenn die Politik das Angebot verknappt und die Nachfrage anheizt. Am Ende ist das von den Verursachern dieses Malheurs vielleicht auch gewollt. Denn wer bräuchte noch linke Interessensvertreter, wenn das Wohnen erschwinglich wäre?


"Ziel bürgerlicher Politik muss sein, dass sich jeder ein Eigenheim leisten kann."

Genau deswegen muss es Ziel bürgerlicher Politik sein, dass jeder der sich ins Zeug legt früher oder später ein Eigenheim erwerben kann, ohne dafür auf Erbvorbezüge oder staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Denn wer sich aus eigener Leistung etwas erarbeitet, ist für sozialistische Fantasien nicht empfänglich. Mit einer mutigen Deregulierung liesse sich die politisch verursachte "Wohnkrise" beenden.




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